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Geschichten zum Lesen und Vorlesen.
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Die Häschenschule
Seht, wie ihre Augen strahlen,
wenn sie lernen Eier malen!
Jedes Häslein nimmt gewandt,
einen Pinsel in die Hand,
färbt die Eier, weiß und rund,
mit den schönsten Farben bunt.
Wer´s nicht kann, der darf auf Erden
nie ein Osterhase werden.
aus "Die Häschenschule"
von Fritz Koch-Gotha
bei amazon.de für ca. 8.90 EUR
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"Hatschi" tönte es durch die Wiese im Morgengrauen.
Oh, wer hatte sich denn da solch einen schlimmen Schnupfen geholt?! "Hatschi"- "Hallo Hopps, das bist du ja. Wo hast du dich denn so erkältet?" fragte teilnehmend Frau Amsel, die gerade ihren Morgenflug unternahm und vor Freude ein Lied trällerte.
"Danke, der Nachfrage", antwortete Hopps "gestern beim Ostereierfärben, hatten wir so viel zu tun, dass ich sehr verschwitzt war und weil ich es so eilig hatte ins Hasendorf zu kommen, rutschte ich aus, als ich über einen Bach sprang.
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Einmal hatte ein kleiner Hase ganz riesengroße Ohren. Die anderen Hasen haben ihn ausgelacht.
Sie haben gesagt:"Du hast ja viel zu große Ohren! Das ist hässlich."
Und der kleine Hase war traurig. Er hat gesagt: "Ich wachse doch noch, und vielleicht wachsen meine Ohren nicht mit. Dann sind sie nicht mehr so groß."
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Es war einmal ein kleiner, tollpatschiger Osterhase. Dem fiel beim Ostereiermalen immerzu der Pinsel hin, oder er tupfte mit der Nase oder mit den Ohren in die Farbe.
So hatte er schließlich eine rote Nase, ein gelbes und ein grünes Ohr, ein blaues und ein weißes Bein und ein violettes Puschelschwänzchen.
Alle anderen Osterhasen lachten, wenn sie ihn sahen: "Hahaha, du hast ja ein gelbes Ohr" und so weiter.
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Es war an einem schönen, warmen Frühlingsmorgen, als diese Geschichte passierte. Genau gesagt, am Tag vor dem Osterfest. Da kippte Jule den Becher um, und der Kakao floss über den Frühstückstisch.
Das war eine Bescherung! Der Kakao floss wie ein Fluss, und dann tropfte er auf den Heiner.
Heiner war Jules Hase, ihr Kuscheltier, Jules Freund, der jede Nacht neben ihr auf dem Kopfkissen schlief. Jetzt hatte Jule ihn auf dem Schoß, und sein weiches, sein seidiges, hellbraunes Fell hatte hässliche Flecken bekommen.
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Melanie malt ein Osterbild, Bunte Eier malt sie und darüber Grashalme, bis die Eier fast nicht mehr zu finden sind. Die Mama liest Zeitung und der Papa rührt den Kuchenteig.
"Wie viele Hasen gibt es?", will Melanie wissen. "Och", sagt der Papa, "mindestens eine Million." "Und woran erkennt man den Osterhasen?"
Die Mama legt die Zeitung fort. "Der Osterhase hat bunte Pfoten", sagt sie. "Vom Eieranmalen." Beim Gute-Nacht-Sagen wünscht Melanie sich was. Sie will in den Wald am Ostermorgen.
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